Sonntag, 19. Mai 2013

Alles auf Neuanfang!

Es reicht! In einem Anflug von Melancholie und Nostalgie (und aufgrund akuter Langeweile, die einer Mittelohrentzündung zuzuschreiben ist) bin ich heute nochmal auf dieses Schätzchen gestoßen und habe eine Entscheidung getroffen - ab jetzt gehts wieder aufwärts! Die Pause war sicherlich nötig, aber jetzt habe ich wieder Lust. In den letzten Monaten ist einfach ein Haufen Zeugs passiert, mein "richtiges" Leben war so spannend, dass das virtuelle leiden musste. Was ja auch sicherlich richtig ist. Aber was gabs denn so? Nach einem angefangenen und direkt wieder erfolgreich abgebrochenem Sowi-Studium bin ich mittlerweile sehr glücklich mit dem, was ich eigentlich immer machen wollte - Wirtschaftspsychologie. Macht viel Spaß, ich hab tolle Dozenten, ist aber eben auch unheimlich anstrengend. Hausarbeiten wollen geschrieben werden und ein Berg von Skripten muss bewältigt werden (nicht, dass sich etwas an meiner Grundgemütlichkeit geändert hätte, Druck brauche ich nach wie vor - sämtliche Kneipen, Parks und Clubs sind aber auch einfach so nah und verlockend).
Abgesehen davon habe ich das vermutlich kleinste, aber auch beste Zimmer im Kwartier Latäng in Köln. Und das Günstigste noch dazu. Ich bin glücklich und genieße das Studentenleben mit all seinen Vor- und Nachteilen (ich dachte immer, alle übertreiben, was den Nudelkonsum und die Geldnot angeht - okay okay, ich gebe mich geschlagen).
Tolle Menschen habe ich kennengelernt. Ich kann mich absolut glücklich schätzen momentan. Auch wenn sich so langsam tatsächlich zeigt, welche Menschen aus seiner Schulzeit sich als bleibende Freunde herausstellen und welche Entfernungen eben doch nicht zu überbrücken sind.
Es fühlt sich gut an, wieder zu schreiben, ich beballer euch dann bald mit allem, was ich hier gerade so erlebe. Ich freu mich!

P.S. Ich weiß, das habe ich alles schonmal gesagt und danach folgte ganz genau gar nichts, aber diesmal mein ichs ernst, ich fang das hier wieder an!

Dienstag, 19. Februar 2013

Montag, 29. Oktober 2012

A to the C in the motherf****** hood!

Ahoj Matrosen! Sorry, für die ewig lange Pause. Kann halt mal passieren, nech. Hatte wenig Lust und zwischenzeitlich sogar das Baby hier vergessen. Aber jetzt bin ich wieder voll am Start. Mit so viel neuen Eindrücken und Erlebnissen. Studieren läuft übrigens. Macht Spaß, ist interessant, die Leute sind saucool. Genervt bin ich nur von der Wohnungssituation in Köln. Wir finden einfach nichts 2er-WG-geeignetes. Das nervt. Deshalb sitze ich momentan jeden Morgen um 06:39 im Zug. Was man in der Bahn alles erlebt, Kiddies. Aber das kennt ihr ja sicher. Erstmal n warmes: ich freu mich wieder bei euch zu sein und ab jetzt gibts hier wieder mehr Zeug. So leicht wird man mich dann doch nicht los.

Dienstag, 7. August 2012

Wieso die Eifel ein guter Ort zum Aufwachsen ist.

Oder: warum ich im letzten Moment doch noch sentimental werde, wenn ich daran denke, dass ich bald nicht mehr hier wohne.
Noch vor einem halben Jahr war ich mir sicher, dass ich nach dem Abi weg will. Von mir aus auch weit weg. Studieren in Berlin, Hamburg oder München? Gerne! Ins Ausland gehen? Kein Ding für mich! Dachte ich. Erst, seitdem ich keine Schule mehr habe und mir Mühe geben muss, die Menschen, die mir am Herzen  liegen und die ich vorher täglich gesehen habe, regelmäßig zu treffen, merke ich, wie sehr ich an der Heimat hänge.
Klar, niemand macht sich öfter darüber lustig, dass ich aus der Eifel komme, als ich selbst. Ist ja auch witzig, wenn es mehr Kühe als Menschen in einem Dorf gibt. Aber jetzt, wo es ernst wird, merke ich, dass ich doch ganz schön gerne hier wohne, dass ich es schön finde, alle meine Nachbarn zu kennen. Ich glaube auch nach wie vor, dass es für Kinder fast nichts Schöneres gibt, als hier aufzuwachsen. Ich bin gerne hier groß geworden, ich habe tolle Menschen kennengelernt und viel erlebt. Ein großer Teil meines Herzens wünscht sich, dass alles bleibt, wie es ist, dennoch freue ich mich aufs Studieren, auf neue Leute, eine neue Stadt, Veränderungen. Ich bin hin- und hergerissen und ich bin sehr gespannt, wo es mich hin verschlägt.

Auf das Alte, das Neue, das Ungewisse und die Gewissheit, dass man in der Eifel immer auch ein Stück Heimat haben wird.

Sonntag, 17. Juni 2012

Hurra! Hurra! So schon.

Upps. Da war ja noch was. Dieser komische kleine Blog hier. Hab ich eine gute Ausrede, warum ich zwei Monate nichts mehr geschrieben habe? Eigentlich nicht. Ich schrieb meine Abiklausuren, hatte viel viel Freizeit, flog in den Urlaub, war bei Rock am Ring und holte mir mehrfach gepfefferte Sonnenbrände. 
Der Urlaub war fantastisch. Es ging nach Bulgarien an den Goldstrand. Und das hört sich jetzt viel asozialer an, als es ist. Eigentlich war es einfach nur schön und wenn ich ehrlich bin, der beste Urlaub, den ich je machte. 


























Ich würde am liebsten sofort wieder in den Flieger hüpfen.
Und dann war da noch Rock am Ring. Peter Doherty war mein persönliches Highlight. Obwohl auch die Toten Hosen, The Offspring und die Donots ziemlich gut waren. Und die kleinen Maccabees passen leider nicht so gut auf so ein Festival. Schade.

Und jetzt hab ich mein Abi. Mit 'nem Schnitt von 1,8. Ich kann also zufrieden sein. Im Moment habe ich so viel Freizeit, dass ich diese so zugepackt habe, dass mir doch wieder jegliche Zeit fehlt. Das ist aber gut so. Bald geht der Bewerbungsquatsch an den Unis los. Und dann geht es zum Melt! Spontanerweise haben wir vorgestern Karten dafür gekauft. Aber für Bloc Party, nehm' ich dann auch mal 7 Stunden Zugfahrt in Kauf.

Freitag, 13. April 2012

War ja klar.

Und zwar, weil ich mich seit dem letzten Post natürlich schon drei Mal umentschieden habe, was ein Abilied angeht, aber das ist ja nicht ganz untypisch für mich. Bin jetzt aber endgültig sicher (denke ich):


Und ja, das Video hab ich gewählt, weil ich auch da war. Und das gut war. Viel besser, als es da aussieht. Ich muss mich zumindest zusammenreißen, nicht tanzend auf die Bühne zu laufen, um mir mein Zeugnis abzuholen. Obwohl das auch nicht schlimm wäre. Sondern schön. Besser als ein weiteres Mal anzufangen zu weinen. Das werde ich nämlich den Rest des Tages nur machen.

Sonntag, 11. März 2012

Abi.







Ein ganz schön komisches Gefühl ist das. Mag ja in ein paar Jahren belanglos sein, jetzt ist es ziemlich aktuell und angsteinflößend. Also verbrachte ich den Abend gestern unter anderem damit, mich für ein Abilied zu entscheiden. Und ich habe das perfekte gefunden:


Und zwar ab 1:47 ca. 30-40 Sekunden. Das war schon länger in der engeren Auswahl, sicher bin ich mir erst seit gestern. Jetzt kann ich es kaum erwarten und bin richtig glücklich mit meiner Wahl, denn das Lied mag ich tatsächlich schon sehr lange und ist es eins der Kribbellieder, die ich einst beschrieb. Außerdem macht mich das Lied glücklich und etwas besseres gibt es doch kaum.